Bayerisches Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus

Die BIGE ist ein wichtiger Bestandteil des erstmals im Jahr 2009 unter Federführung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern erstellten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus.

Bezogen auf die jüngeren und jüngsten Entwicklungen im Bereich des Rechtsextremismus sowie aufgrund des Beschlusses des Bayerischen Landtags vom 14. November 2017 wurde das Handlungskonzept fortentwickelt. Unter Federführung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration unter Beteiligung des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales wurde es inhaltlich und konzeptionell grundlegend überarbeitet, neu gefasst und im Frühjahr 2018 veröffentlicht.

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Das 3-Säulen-Konzept

Es stellt die staatlichen Strukturen, Vorgehensweisen und Maßnahmen gegen Rechtsextremismus in Bayern umfassend dar und verbindet sie zu einer Gesamtstrategie. Zentral sind drei Säulen, die zusammenwirken und ineinandergreifen:

  • Vorbeugen durch allgemeine Demokratieerziehung und Wertebildung sowie phänomenbezogener Information und Prävention,
  • Unterstützen durch Beratung und Deradikalisierung sowie
  • Eingreifen durch Beobachtung und Repression
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Ansprechpartner und Akteure

Das Handlungskonzept veranschaulicht dazu u. a. verschiedene Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, nennt staatliche Akteure und Anlaufstellen und erläutert ressortübergreifende Zusammenarbeit sowie die Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen Akteuren bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus.

Handlungskonzept Akteure

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